![]() Dieser Raum kommt in unserer Planung nach Bad und Küche dran. Das wird so etwas wie eine kleine Wundertüte werden. Gewundert haben wir uns schon, als wir versuchten, zwei Raffhalter für den Vorhang in die Wand rechts und links vom Fenster zu montieren: die Dübel verschwanden alle auf Nimmerwiedersehen. Wenn wir Glück haben, ist der Wandaufbau ähnlich abenteuerlich, wie er im zukünftigen Bad war: mit vielen großen Schrauben eine Hartfaserplatte auf die Wand geschraubt, auf der eine Gummifolie und Styropor befestigt sind. Ist der Abstand zwischen Mauer und der Hartfaserplatte zu groß, kann ein Dübel natürlich locker das Weite suchen. Wenn wir Pech haben... ach, lieber nicht drüber nachdenken... Das Fenster wurde in den 50-ern eingebaut. Es ist viel breiter und niedriger als die anderen Fenster im Wohnhaus. Von außen kann man noch den alten Ziersturz über dem Fenster in der ursprünglichen Höhe sehen. Dieses Fenster muß dringend komplett restauriert werden. Der Raum muß einmal sehr feucht gewesen sein: die Tapete hat auf der Rückseite aufkaschierte Alufolie, die Wand darunter ist schwarz, aber (inzwischen) trocken. |
![]() Der Fußbodenaufbau ist nahezu gruselig und daher steht dieses Zimmer auch nach Bad und Küche als nächstes auf dem Renovierungsplan: zwei Teppichböden übereinander haben wir schon entsorgt. Darunter tauchte der mit Styropor beklebte Linoleumboden auf. Und darunter eine fast schwarze, klebrige Masse. Wir vermuten, daß der Boden gegen die Feuchtigkeit mal mit Bitumen; Asphalt oder was auch immer "zugekleistert" wurde. Hier ist also wohl ein Preßlufthammer angesagt... Eine Wundertüte eben. Ein Bild durch den Lüftungsschacht des Kriechkellers (ist zu schlecht, deswegen kommt es nicht auf die Website), läßt die Vermutung aufkommen, daß hier gar kein Dielenboden mit Lagerbalken drunter ist, sondern eine sog. Hourdis-Decke. Also Doppel-T-Träger mit speziellen Hohlziegelsteinen (eine solche Decke haben wir auch in der Diele und sie ist dort so stabil, daß sie einen Kachelboden trägt). |
![]() Der Raum war schon immer das Schlafzimmer des Eigentümers oder Pächters: von der Stallseite aus sieht man ein mit weißer Farbe verkleistertes Fenster. Von hier aus hatte der Landwirt den Stallteil mit Rindern immer im Blick. Dieses Fenster müssen wir natürlich unbedingt wieder freilegen und benutzbar machen ;-). |